- Werbung auf einer digitalen Plakatwand wird gebucht, nicht gekauft – Sie buchen Sendezeit auf einem bestehenden Screen.
- Der Preis hängt primär von Standort und Passantenfrequenz ab – Hochlagen können ein Vielfaches einer Nebenlage kosten.
- Buchungseinheiten sind typischerweise Dekaden (10 Tage) oder Wochenblöcke; manche Plattformen ermöglichen flexiblere Zeitfenster.
- Typische Preisspannen reichen vom dreistelligen bis in den vierstelligen Bereich pro Buchungseinheit – je nach Lage und Marktgröße.
- Transparente Buchung ohne Mindestbudget und ohne Agenturaufschlag ist über DOOH-Plattformen wie weDOOH möglich.
Plakatwand-Werbung: Buchen statt kaufen
Wer fragt „Was kostet eine Plakatwand?“, meint in den meisten Fällen: Was kostet es, auf einer digitalen Plakatwand zu werben? Das ist eine andere Frage – und die Antwort ist erfreulich direkt: Sie kaufen keinen Screen, Sie buchen Reichweite auf einem bestehenden Standort.
DOOH-Werbung (Digital Out of Home) funktioniert wie eine Sendezeit-Buchung: Sie wählen einen Standort, legen eine Buchungsdauer fest und Ihr Motiv wird auf dem Screen ausgespielt. Der Preis, den Sie zahlen, ist der Buchungspreis für diesen Standort – nicht der Gerätewert dahinter.
Was alle Kosten von Plakatwerbung im Vergleich bedeuten und wie sich DOOH gegenüber klassischen Formaten schlägt, erklärt unser Leitartikel zu den Kosten für Plakatwerbung umfassend.
Welche Faktoren bestimmen den Preis?
Kein DOOH-Standort kostet wie der andere. Die wichtigsten Preistreiber:
Standort und Passantenfrequenz
Die Lage ist der mit Abstand stärkste Kostenfaktor. Ein Screen an einer Haupteinkaufsstraße oder einem frequentierten Knotenpunkt erreicht täglich ein Vielfaches der Kontakte eines Screens in einer ruhigen Nebenlage – und ist entsprechend teurer. Innerhalb derselben Stadt können A- und B-Lagen bei vergleichbaren Screenformaten erheblich im Preis abweichen.
Buchungsdauer und Buchungsmodell
Die meisten DOOH-Standorte werden in Dekaden (10-Tages-Blöcken) oder Wocheneinheiten gebucht. Flexiblere Modelle – tagesweise oder in Timeslots – sind über moderne Buchungsplattformen möglich und erlauben eine feinere Budgetsteuerung, kosten pro Zeiteinheit aber oft etwas mehr als eine Dekadenpauschalbuchung.
Screenformat und Displaygröße
Großflächige LED-Walls oder Premium-Screens an Hochfrequenzpunkten erzielen höhere Buchungspreise als kompaktere Displays in weniger exponierten Lagen. Wer speziell an Großflächenformaten plant, findet in unserem Artikel zu Kosten für Großflächenplakate eine separate Einordnung.
Saisonale Nachfrage
In umsatzstarken Werbeperioden – Vorweihnachtszeit, regionalen Großereignissen – steigen die Buchungspreise beliebter Standorte erfahrungsgemäß an. Wer langfristig plant und frühzeitig bucht, profitiert häufig von besserer Standortverfügbarkeit und stabileren Preisen.
Typische Preisspannen im Überblick
Konkrete Pauschalpreise lassen sich im DOOH-Markt kaum seriös nennen – zu groß sind die Unterschiede zwischen Städten, Lagen und Betreibern. Die folgende Tabelle gibt eine grobe Orientierung auf Basis marktüblicher Buchungsmodelle:
| Standorttyp | Buchungseinheit | Preisrahmen (Richtwert) |
|---|---|---|
| Kleinstadt / Gewerbelage | 1 Dekade (10 Tage) | niedriger dreistelliger Bereich |
| Mittelstadt, belebte Straße | 1 Dekade (10 Tage) | mittlerer dreistelliger Bereich |
| Großstadt, B-Lage | 1 Woche | hoher dreistelliger Bereich |
| Großstadt, A-Lage / Frequenzstandort | 1 Woche | vier- bis fünfstelliger Bereich |
Die Richtwerte gelten für Einzelstandort-Buchungen ohne Agenturaufschlag. Über weDOOH sehen Sie den exakten Preis jedes Standorts transparent vor der Buchung – keine Angebotsschleife, kein Mindestbudget.
Versteckte Kosten, die Sie einkalkulieren sollten
Neben dem reinen Buchungspreis gibt es Kostenpositionen, die bei der Budgetplanung oft vergessen werden:
Motiv-Erstellung: Jeder DOOH-Screen hat technische Vorgaben zu Format, Auflösung und Animationsregeln. Fehlt ein passendes Werbemittel, entstehen Kreationskosten – entweder intern oder durch einen Dienstleister.
Buchungsgebühren: Einige Plattformen und Agenturen erheben Transaktions- oder Service-Fees. Wer direkt über eine offene Buchungsplattform bucht, vermeidet Zwischenmargen.
Mindestvolumina: Manche Anbieter verlangen Mindestbuchungsmengen oder Mindestumsätze. Das lässt sich umgehen, indem Sie eine Plattform wählen, die auch den Einstieg mit einem Einzelstandort ohne Mindestbudget ermöglicht.
„Der Preis einer digitalen Plakatwand ist kein Pauschalpreis – er ist das Ergebnis von Lage, Frequenz und Buchungszeitraum.“ weDOOH-Redaktion
So buchen Sie zum Marktpreis
Der direkteste Weg zum realen Standortpreis ist die Buchung über eine transparente DOOH-Plattform. weDOOH zeigt Ihnen für jeden verfügbaren Standort den exakten Buchungspreis, die Reichweite und die Formatanforderungen – bevor Sie sich festlegen. Kein Angebot anfordern, keine Mindestbudgets, keine versteckten Aufschläge.
Für Einsteiger empfiehlt sich der Start mit einem oder zwei Standorten in der Zielregion: So lässt sich die Wirkung einer digitalen Plakatwand messen, bevor das Budget auf mehrere Lagen verteilt wird. Wer außerdem wissen möchte, wie Preisgespräche und Buchungsstrategien funktionieren, findet in unserem Artikel Plakatwerbung Preise – Tipps zur optimalen Preisfindung praktische Spartipps.
Fazit
Eine digitale Plakatwand kostet, was ihr Standort wert ist. Die Spanne reicht vom niedrigen dreistelligen Bereich für regionale Nebenlagen bis in den vierstelligen Bereich für Premium-Standorte in Großstädten – jeweils pro Buchungseinheit. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus erreichter Zielgruppe, Sichtbarkeit und Buchungsflexibilität.
Wer den vollständigen Buchungsprozess verstehen möchte – von der Standortauswahl bis zur Motivanlieferung – findet alle Schritte in unserem Guide: Wie und wo Unternehmen Plakatwände buchen können.
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